Homöopathie
Alles Placebo! Oder doch nicht?
Bei kaum einer anderen Therapieform scheiden sich die Geister wie bei dieser. Verständlich, wirkt die Idee des Verdünnens und Verschüttelns (der Homöopath nennt es „Potenzieren“) doch auf den ersten Blick sehr abstrakt.
Aktuelle Studien (u. a. an der Universität Bern) belegen jedoch eine Wirksamkeit der Homöopathie, die über den oft bemühten Placebo-Effekt hinaus geht – immer voraus gesetzt, die Verschreibung erfolgt durch qualifizierte Therapeuten. Wer sich näher informieren möchte, findet unter dem folgenden Link Studien und Zusammenfassungen:
https://www.dzvhae.de/forschung/
Das zentrale Anliegen der Homöopathie ist die Gesamtheit von Körper, Geist und Seele zu erfassen und das passende Mittel individuell auszuwählen, dazu ist besonders bei chronischen Leiden eine ausführliche Anamnese (Befragung) unumgänglich. Hier steht nicht nur der Patient im Mittelpunkt, sondern auch seine Lebenssituation – gegebenenfalls mit allen belastenden Umständen. Unpassende Ernährung und Haltungsbedingungen, soziale Konflikte und retraumatisierende Erfahrungen sollten gemeinsam vor der homöopathischen Therapie besprochen und so weit wie möglich abgestellt werden, ansonsten verfehlt die beste Behandlung ihre volle Wirkung – das gilt im Übrigen nicht nur für die Homöopathie.